Wir sind eine linksradikale Gruppe in Braunschweig. Wir sind im kommunistischen Bündnis „…um’s Ganze“ und des „Bündnis gegen Rechts Braunschweig„, sowie Teil der NIKA Kampagne.
Zusammengefasst: eure freundlichen Kommunist*innen und Antifaschist*innen von nebenan 🙂
Auf unserer Website wollen wir euch einen Überblick über unsere Standpunkte geben, welche Themen uns beschäftigen, was in Braunschweig los ist und welche Veranstaltungen wir planen.
Wir leben in einer Gesellschaft offensichtlicher Gegensätze: Während einerseits wirtschaftlicher und technischer Fortschritt ausgerufen werden, zeigen sich andererseits immer häufiger die zerstörerischen Auswirkungen eines nach Konkurrenz und Gewinnmaximierung ausgerichteten Systems. Diese Widersprüche drücken sich nicht nur in der Vernichtung der menschlichen Lebensgrundlagen sowie einer absurden, ungleichen Vermögensverteilung auf globaler und nationaler Ebene aus, sie werden auch ganz konkret im persönlichen Alltag zum ständigen Wegbegleiter.
Währenddessen lässt der Staat zunehmend autoritärer und gewaltvoller die Muskeln spielen, um die herrschenden Verhältnisse unter allen Umständen aufrecht zu erhalten. Gesetze – ob zur Abschiebung von Geflüchteten, Drangsalierung obdachloser Menschen oder gegen die Selbstbestimmung von Frauen und queeren Menschen – werden repressiv verschärft, die Polizei militarisiert, der öffentliche Raum immer stärker reguliert.
Diese gesellschaftlichen Entwicklungen sehen wir jedoch nicht als naturgegeben und unumgänglich an. Vielmehr finden wir in ihnen den „ganz normalen“ Wahnsinn kapitalistischer Verhältnisse, welche ohne diese Widersprüche gar nicht zu denken sind und deshalb nicht reformiert, sondern in solidarischer Perspektive überwunden werden müssen.
Angesichts all jener Umstände, ist für uns eine konsequente linksradikale Politik, die bestehende Freiräume verteidigt, neue erkämpft und die Frage „Wem gehört die Stadt?“ offensiv beantwortet, wichtiger denn je.
In Zeiten einer mittlerweile seit 10 Jahren bestehenden „Alternative“ namens AfD und anhaltender rassistischer Übergriffe gegen als anders markierte, bleibt neben antikapitalistischen Positionen ein wirksamer antifaschistischer Protest grundsätzlich notwendig. Wir sind mit allen Aktionsformen solidarisch, die Nazis und andere Menschenfeinde daran hindern das zu tun, was sie eben tun, wenn man sie nicht daran hindert.
Um unseren Vorstellungen einer solidarischen Gesellschaft näher zu kommen, wollen wir die herrschenden Zustände nicht nur kritisch analysieren, sondern auch zusammen für etwas Besseres aktiv werden. Wir möchten uns mit euch ins Handgemenge begeben und konkrete politische Kämpfe auf der Straße und der Arbeit, in den Schulen und Universitäten führen, um gemeinsam den kapitalistischen Normalbetrieb zu stören und den gesellschaftlichen Linksruck zu organisieren: antirassistisch, feministisch, ökologisch, antifaschistisch und antikapitalistisch.
In/Progress Braunschweig